Raum Künstler Summit – Wo Raum und Kunst eins werden.

Hey, ich bin der Jonas, Innenarchitekt und Künstler aus Berlin, und hab den Raum Künstler Summit 2021 gegründet – aus einer sehr einfachen Beobachtung: Architekten und bildende Künstler reden kaum miteinander. Die einen bauen Räume, die anderen füllen sie, aber das Gespräch dazwischen findet selten statt. Aus dem ersten Treffen mit 70 Leuten in einem Berliner Ateliergebäude ist jetzt das wichtigste deutschsprachige Event für Raumgestaltung, Installationskunst und kreative Innenarchitektur geworden. Letztes Jahr 1.940 Tickets, ausverkauft in zwei Tagen, Besucher aus Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden und Polen. Architekten, Innenarchitekten, Künstler, Galeristen, Immobilienentwickler und Hoteldesigner unter einem Dach – weil gute Räume alle brauchen.

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Der Name Raum Künstler ist bewusst zweideutig. Es ist der Künstler, der Räume gestaltet. Und es ist der Raum, der selbst zum Künstler wird. Wir glauben, dass jeder Raum eine Geschichte erzählt, ob man das will oder nicht. Der Summit zeigt dir, wie du diese Geschichte bewusst schreibst – mit Licht, Material, Proportion, Farbe, Klang und Stille.

Das Programm – drei Tage, nur echte Projekte, echte Räume, echte Prozesse:

Tag 1 dreht sich um die Frage, was einen Raum lebendig macht. Um 9:30 Uhr starte ich mit meiner Keynote „Warum die meisten Räume lügen und wie gute Räume die Wahrheit sagen”. Es geht um Authentizität in der Raumgestaltung: wann ein Raum sich falsch anfühlt, obwohl technisch alles stimmt, und warum bestimmte Räume Menschen magnetisch anziehen. Danach kommt Lichtdesignerin Vera Schulz mit dem Workshop „Licht als Skulptur” – wie natürliches und künstliches Licht den Charakter eines Raumes vollständig verändern, live demonstriert in einem eigens für den Summit gestalteten Testraum. Nachmittags Panel „Kunst im öffentlichen Raum” mit drei Künstlern, die für Bahnhöfe, Krankenhäuser und Schulen gearbeitet haben – was funktioniert, was scheitert und warum die Auftraggeber fast immer das falsche wollen.

Tag 2 ist dem handwerklichen Kern gewidmet. Morgens „Material als Sprache” mit Materialspezialist Ralf Bremer – wie Beton, Holz, Metall, Textil und Glas kommunizieren, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird. Dann kommt die Installation Challenge: Teams aus je einem Architekten und einem Künstler haben 90 Minuten Zeit, aus einem vorgegebenen Materialsatz eine begehbare Installation zu bauen. Die Ergebnisse werden abends öffentlich zugänglich gemacht. Nachmittags Workshop „Proportionen lesen” – das Handwerk hinter der Intuition, warum manche Räume sich richtig anfühlen und wie du das systematisch anwenden kannst.

Tag 3 dreht sich um Markt, Kommunikation und Zukunft. Morgens „Wie Künstler Aufträge gewinnen ohne sich zu verkaufen” mit Galeristin Anna Wolff – die ehrliche Seite des Kunstmarkts, was Auftraggeber wirklich wollen und wie du dein Portfolio so zeigst, dass es Türen öffnet statt Erwartungen zu setzen. Dann „Hotels, Restaurants, Büros als Bühne” – wie die Hospitality-Branche Kunst einsetzt, was dabei schiefläuft und welche Projekte wirklich funktioniert haben. Nachmittags dein persönlicher Projektplan: ein konkreter nächster Schritt, sei es eine eigene Installation, ein Auftragsportfolio oder ein Konzept für einen spezifischen Raum.

Die Highlights, auf die ich mich jedes Jahr am meisten freue: Die Raum-Diagnose-Runde, wo Teilnehmer Fotos ihrer eigenen Projekte oder Räume mitbringen und das Plenum gemeinsam analysiert – nicht um zu kritisieren, sondern um zu verstehen. Das Material-Labor, wo 15 verschiedene Oberflächenbehandlungen live getestet werden, Reaktionen beobachtet, Texturen verglichen, Haptik diskutiert. Der Galeristen-Roundtable mit fünf Kuratorinnen, die ehrlich erklären, wonach sie bei Künstlern suchen und was sie in jedem zweiten Portfolio vermissen. Die Abendinstallation, die wir jedes Jahr von einem eingeladenen Künstler in den Summit-Räumlichkeiten selbst bauen lassen und die bis Mitternacht zugänglich ist.

Die Speaker sind alle mit echter Projekt-Erfahrung dabei. Vera Schulz, Lichtdesignerin mit Projekten für die Elbphilharmonie, das KaDeWe und private Residenzen in ganz Europa. Ralf Bremer, Materialforscher und Ausstellungsgestalter, der für Museen in Berlin, Wien und Zürich arbeitet. Anna Wolff, Galeristin mit 20 Jahren Erfahrung und Spezialistin für Kunst im Unternehmenskontext. Marco Rinaldi, Hoteldesigner aus Mailand, der Interiors und Kunstkonzepte als Einheit denkt. Ich selbst mit zehn Jahren Innenarchitektur-Praxis und fünf Jahren Raum Künstler Summit.

Workshops laufen mit maximal 18 Leuten, ich leite „Raum lesen” selbst. „Lichtplanung für Nicht-Ingenieure” – Grundprinzipien, die jeder Gestalter verstehen muss. „Portfolio für Raumkünstler” – wie du zeigst, was du tust, ohne es zu erklären. „Installation mit kleinem Budget” – was mit 500 Euro und echtem Handwerk möglich ist. „Aufträge entwickeln” – vom ersten Gespräch zum unterschriebenen Konzept.

Tickets: Early Bird 289 Euro für Künstler und Studierende, 389 Euro für Architekten und Innenarchitekten, 489 Euro für Galerien, Agenturen und Unternehmen. Standard 389 Euro, 489 Euro, 589 Euro. Team ab drei Personen 249 Euro pro Kopf. VIP 699 Euro mit Raum-Diagnose deines eigenen Projekts, Galeristen-Kontaktliste und Abend-Dinner mit Speakern.

Inklusive alle Vorträge und Workshops, Zugang zur Abendinstallation, Materialbuch mit Proben und Bezugsquellen, Projektmappe mit Templates für Exposés und Konzeptpräsentationen, ein Jahr Community-Zugang.

Der Ort wechselt bewusst jedes Jahr. Dieses Jahr: Alte Münze Berlin, ein historisches Industriegebäude, das selbst schon eine Aussage ist. S-Bahn fünf Minuten vom Alexanderplatz, Fahrradparkplätze überall, kein Parkhauscharme. Hotels Michelberger (109 Euro), nhow Berlin (129 Euro) mit Code RAUMKUENSTLER26.

Letztes Jahr: 1.940 Teilnehmer, 134 neue Kollaborationen zwischen Architekten und Künstlern entstanden, 67 Ausstellungen aus dem Netzwerk des Events hervorgegangen, 91 Prozent „andersartig als alles andere was ich kenne”, und die Abendinstallation wurde von über 4.000 Menschen besucht, die gar keine Tickets hatten.

Warum jetzt der richtige Moment: Hospitality-Branche investiert massiv in Raumqualität nach der Pandemie. Corporate Interior wird zu einem echten Wettbewerbsvorteil. KI-generierte Raumvisualisierungen machen manuelles Handwerk paradoxerweise wertvoller. Nachhaltigkeit verändert die Materialsprache komplett. Und Menschen sehnen sich nach Räumen, die sich echt anfühlen, weil digitale Oberflächen überall sind.

Was mich persönlich antreibt: Ich hab als Kind in leeren Räumen gespielt und immer gespürt, dass ein Raum eine Stimmung hat, bevor man ihn betritt. Als Architekt hab ich gelernt, dieses Gefühl zu zerlegen. Als Gründer des Summits teile ich es jetzt mit fast 2.000 Menschen im Jahr. Das ist der Kern.

Dein Plan nach dem Summit: Woche eins ein eigenes Projekt mit neuen Augen anschauen. Monat eins eine Kollaboration mit jemandem starten, den du beim Summit kennengelernt hast. Quartal eins ein konkretes Konzept fertig. Jahr eins ein realisiertes Projekt, das du vorher so nicht gemacht hättest.

Meine fünf Prinzipien die jeder Raumkünstler kennen sollte: Licht vor Material entscheiden. Proportionen fühlen bevor man sie zeichnet. Stille ist auch Gestaltung. Jeder Raum hat ein Temperament, find es bevor du anfängst. Und das Beste kommt immer dann, wenn Architekt und Künstler wirklich zuhören statt sich gegenseitig korrigieren.

Die Community ist das, was den Summit überdauert. Telegram-Gruppe mit 1.900 Raumgestaltern, monatliche Projekt-Reviews, offene Kritik-Runden, Ausschreibungs-Tipps, Materialempfehlungen. Leute, die sich beim Summit kennengelernt haben, arbeiten heute zusammen an Projekten in Berlin, Wien, Zürich und Warschau.

Early Bird läuft, 350 Plätze limitiert. Letztes Jahr 600 auf der Warteliste. raum-kuenstler.de/summit. Bis Berlin – Räume, die wirklich etwas sagen. Jonas.